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Heilpflanze Portulak im Januar

Portulak  galt bereits bei den alten Ägyptern als wertvolle Heil- und Genusspflanze, welche recht anspruchslos und relativ unempfindlich gegen Kälte ist. Einmal angebaut, säht er sich jedes Jahr wieder alleine aus. In der Volksheilkunde wurde er u.a. gegen Sodbrennen, Nierenleiden und Verstopfungen verwendet. Heute wird er überwiegend in der Kräuterküche verwendet.

 

Aber auch geschmacklich bietet er, mit seinem nussigen Geschmack, eine gute Basis für Gemüsegerichte. Mit 16 Kalorien pro 100g zählt er zu den ist er sehr kalorienarmen Gemüsen. Jedoch sollte man ihn nicht im Übermaß genießen, da er auch Oxalsäure enthält. Portulak sollte nach der Ernte schnell verzehrt werden.

 Steckbrief: Winterportulak

 

Botanischer Name: Claytonia perfoliata
Familie: Quellkrautgewächse (Montiaceae)
Erntezeit: Herbst bis Frühjahr
Geschmack: mild, leicht nussig, frisch

 Inhaltsstoffe

  • Vitamin A (Beta-Carotin) und C

  • Omega 3 
  • Eisen

  • Kalium

  • Calcium

  • Magnesium

  • Ballaststoffe

Anwendung

  • Beliebtes Winterblattgemüse mit frischem Grün, wenn sonst wenig wächst
  • Traditionell geschätzt als vitaminreiches Frischkraut in der kalten Jahreszeit                                                                                                                                                 Ideal für eine leichte, saisonale Küche

  • Wird roh oder kurz gegart verwendet